Anschubfinanzierung für VNU-Verbundforschung

Forschungslabor, Foto: Sukhina (UHH)

Der Verbund Norddeutscher Universitäten (VNU) fördert in den Jahren 2016 und 2017 mit dem Format „Impuls Forschung“ die Initiierung, Stärkung und Ausweitung von Forschungskooperationen zwischen seinen Mitgliedsuniversitäten finanziell.

Die ausgeschriebenen Mittel von bis zu 5000 EUR pro Antrag dienen dazu, Ideen auszutauschen, Kooperationen vorzubereiten und gemeinsame Projekte zu beantragen. Hierbei richtet sich das Programm an promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller VNU-Universitäten (Bremen, Greifswald, Groningen, Hamburg, Kiel, Lübeck, Oldenburg, Rostock).

„Impuls Forschung“ wurde sehr gut angenommen, daher haben die Die Präsidentinnen/Präsidenten und Rektorinnen/Rektoren auf Ihrer Mitgliederversammlung am 22. November 2016 in Rostock die Verlängerung der Initiative beschlossen. Ziel ist es, Verbund-Synergien in der Forschung zu stärken, darüber das VNU-Forschungsprofil zu schärfen und die Forschung im Verbund sichtbarer zu machen.
Gefördert werden beispielsweise Treffen, Workshops oder Symposien, die dem Austausch und der Ausarbeitung verbundweiter Forschungskooperationen dienen. Im Fokus der Initiative stehen dabei Projektanträge an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).
Insgesamt stehen 40.000 EUR für das Jahr 2017 zur Verfügung.

Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können ihren Antrag auf Förderung jederzeit bei der Geschäftsstelle des Verbundes Norddeutscher Universitäten einreichen.
Für Rückfragen stehen Ihnen Ihre lokalen Forschungsreferentinnen und -referenten  gerne zur Verfügung.

FAQ

Wer kann gefördert werden?

Einen Antrag auf Förderung können alle promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen, die an einer Einrichtung des Verbundes Norddeutscher Universitäten (VNU) angestellt sind. Mitglied des VNU sind die Universität Bremen, die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, die Rijksunversiteit Groningen, die Universität Hamburg, die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die Universität zu Lübeck, die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie die Universität Rostock.

Wofür kann eine Förderung erfolgen?

Gefördert werden Vorhaben zur Vorbereitung von Verbundforschungsanträgen im VNU-Verbund (Treffen, Workshops, Symposien etc.). Voraussetzung für die Förderung ist somit das Vorliegen einer Idee für ein zu beantragendes gemeinsames Forschungsprojekt von Partnern aus mindestens zwei VNU-Universitäten. Im Fokus der Maßnahme stehen dabei Projektanträge an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

Wie erfolgt die Auswahl der geförderten Projekte?

Die AG Forschung des VNU erarbeitet auf Basis gereihter Listen der Mitgliedsuniversitäten eine Gesamtliste mit Vorschlägen für die Präsidentinnen und Präsidenten bzw. die Rektorinnen und Rektoren. Im Umlaufverfahren bzw. im Rahmen der regulären Mitgliedsversammlungen erfolgt eine Beschlussfassung. Die Förderzusagen ergehen im Anschluss an die Begünstigten.

Wie hoch ist die Fördersumme?

Eine Förderung ist bis zu einer Höhe von 5.000 € möglich. Grundsätzlich sind die zur Durchführung des Vorhabens erforderlichen Personal- und Sachkosten nach den jeweiligen haushaltsrechtlichen Regelungen zuschussfähig. VNU-externe Partner können nicht gefördert werden. Die finanzierten Aktivitäten sollten innerhalb von sechs Monaten nach Förderbeginn abgeschlossen sein. Das Gesamtbudget beträgt 40.000€. Eine Fortsetzung der Initiative ist nach Evaluation der ersten Phase möglich.

In welcher Form werden die Fördermittel ausgereicht?

Die Mittel werden von der VNU-Geschäftsstelle an der Universität Greifswald der begünstigten Universität im Vorfeld der Maßnahme übertragen. Die Abrechnung der Maßnahmen durch die Begünstigten erfolgt mit der jeweiligen Hochschule. Nach Abschluss der Maßnahme sind nicht ausgegebene Mittel der Geschäftsstelle zurückzuerstatten.

Bis zu welcher Frist können Förderanträge gestellt werden

Die Förderanträge können jederzeit gestellt werden.

Wo müssen die Förderanträge eingereicht werden?

Bitte senden Sie ihren unterschriebenen Förderantrag an die Geschäftsstelle des Verbundes Norddeutscher Universitäten:

Verbund Norddeutsche Universitäten

c/o Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Geschäftsführung: Pauline Glawe

Domstraße 11

17489 Greifswald

Tel.: 03834 - 420 1222

Fax: 03834 - 420 1123

E-Mail: geschaeftsfuehrung@uni-nordverbund.de

Was passiert, wenn der/die Antragssteller/in eine Einrichtung des Nordverbundes verlässt?

Wenn die Antragstellerin oder der Antragsteller innerhalb des Förderzeitraums an eine andere Einrichtung außerhalb des Verbundes Norddeutscher Universitäten wechselt, muss die Geschäftsstelle und die betroffene Mitgliedsuniversität umgehend darüber informiert werden, wer die Projektkoordination übernimmt.