NordAudit

NordAudit

Gegenwärtig plant der Nordverbund die Etablierung eines Audits - das NordAudit - mit dem Ziel, die universitätsinterne Reflexion über selbstgestaltete Qualitäts- und Entwicklungsziele, Maßnahmen zur Zielerreichung sowie von Entwicklungsmöglichkeiten zu unterstützen.

Das mehrstufige hochschulübergreifende Verfahren der Qualitätssicherung und -entwicklung im Bereich Lehre und Studium – das NordAudit – zielt längerfristig auf die Weiterentwicklung von Systemakkreditierung und institutionellem Qualitätsaudit. Es folgt diesen Ansätzen systematisch und methodisch – greift jedoch die Kritik an den bestehenden Verfahren der Akkreditierung auf – und führt sie unter Fokussierung auf die immanenten Bedarfe der Universitäten weiter. Es bietet den Nordverbundsuniversitäten die Möglichkeit, Qualitätsentwicklung unter der Prämisse von Wissenschaftsadäquanz und Hochschulautonomie zu optimieren.

Konzeptionell besteht das NordAudit aus drei Elementen, von denen jedoch zunächst nur zwei Elemente erprobt werden:

Im NordAudit A wird das System der Qualitätssicherung und -entwicklung einer Verbundsuniversität im Bereich Studium und Lehre durch eine kleine Gutachtergruppe begutachtet. Darüber hinaus wählt die Universität einen oder mehrere Aspekte als Schwerpunkt(e), zu denen sie sich Empfehlungen wünscht.

Für das NordAudit B – zum ‚Dies Qualitatis‘ lädt die Hochschulleitung der durchführenden Universität nach Vorlage des Gutachtens die anderen Verbunduniversitäten ein, um über die Ergebnisse zu diskutieren und von der Expertise der Kollegen hinsichtlich der eigenen Weiterentwicklung und bei der Umsetzung von Gutachterempfehlungen zu profitieren.

Dieses Verfahren – Audit A und Audit B – wurde in Pilotprojekten mit der Universität zu Lübeck und der Universität Oldenburg erprobt.

Ein externer Beirat begleitet diese Pilotphase kritisch und konstruktiv.

Für Rückfragen steht Ihnen Ihre Qualitätsbeauftragten vor Ort gerne zur Verfügung.