Nordverbund-Universitäten verlängern Kooperationsvereinbarung

Die Präsidentinnen/Präsidenten und Rektorinnen/Rektoren der Universitäten im Verbund Norddeutscher Universitäten (VNU) haben die bestehende Kooperation zwischen ihren Hochschulen um weitere drei Jahre bis 2018 verlängert. Dem Zusammenschluss gehören die Universitäten Bremen, Greifswald, Hamburg, Kiel, Lübeck, Oldenburg und Rostock sowie die Universität Groningen als assoziiertes Mitglied an.
Im Vordergrund: Frau Prof. Johanna E. Weber, v.l.n.r: Jodien Houwers, Prof. Enno Hartmann, Prof. Lutz Kipp, Prof. Wolfgang Schareck, Prof. Katharina Al-Shamery, Prof. Heidi Schelhowe © Foto: Th. Rahr, Universität Rostock

Der Verbund Norddeutscher Universitäten (VNU) wurde im Jahr 1994 gegründet. Seit seiner Gründung widmen sich die Mitgliedsuniversitäten des Nordverbundes vor allem der Weiterentwicklung der Qualitätskultur an den einzelnen Standorten sowie der Förderung von Lehre, Studium und Forschung.

Die gegenwärtige Sprecherin des VNU, Prof. Dr. Johanna Weber, Rektorin der Universität Greifswald, zeigt sich erfreut über die Erneuerung der Kooperationsvereinbarung. „Das 20-jährige Jubiläum ist ein schöner Anlass, eine solch erfolgreiche Partnerschaft zu verlängern. Mit der Bekräftigung des bestehenden Bündnisses wird der Norden als Wissenschaftsstandort weiterhin gestärkt.“

Neben der Förderung von Qualität in Lehre und Studium an den Mitgliedsuniversitäten sollen künftig auch Kooperationen in der Forschung in den Fokus des Verbundes rücken. Bei ihrer letzten Mitgliederversammlung am 5. September 2014 an der Universität Rostock haben die Mitglieder des Nordverbundes vereinbart, über ihre Forschungszentren in einen engeren Austausch ihrer Forschungsinitiativen einzutreten, Synergieeffekte zu nutzen und durch ein gemeinsames Forschungsnetzwerk den Studien- und Forschungsstandort Norddeutschland zu stärken. „Durch eine engere Kooperation im Bereich Forschung werden Forschungsverbünde möglich, die sich an den einzelnen Standorten allein nicht realisieren ließen. Am Ende können wir somit erfolgreicher sein, als es jede einzelne Mitgliedshochschule allein wäre“, so Johanna Weber.

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