Seit 2004 beginnen diejenigen Fächer, die 1994 und in den folgenden Jahre evaluiert wurden, erneut mit der Evaluation. Das Verfahren wurde thematisch fokussiert und strukturell mit anderen Steuerungsinstrumenten in den Hochschulen verknüpft.
Inhaltlich stehen zwei Themen im Zentrum der Selbstevaluation: „Studienerfolg“ („Learning outcome“), d. h. die quantitativen und qualitativen Ergebnisse des Studiums, sowie das „Qualitätsmanagement“ der Fachbereiche und Institute. Mit diesen Schwerpunktsetzungen sollen die Evaluationen gut begründete und reflektierte Konzepte für die gestuften Studiengänge entwickeln helfen. Ein drittes Thema unter dem Stichwort „Innovative und aktuelle Entwicklungen“ kann von jedem Institut oder Fachbereich selbst gewählt werden. In den ersten Evaluationen wurde vor allem das Curriculum für die gestuften Studiengänge als dritter Schwerpunkt gewählt und somit die Evaluation genutzt, um die Akkreditierung vorzubereiten.
Strukturell wurde die Vorbereitung der Evaluation in Form einer Vereinbarung ausgebaut. Die Rolle der Hochschulleitung in der Förderung der Studienfächer steht mit auf dem Prüfstand, die Gutachterkommission wird um einen Experten in Organisationsentwicklung erweitert und das Monitoring der Zielvereinbarungen soll – wenn möglich – kombiniert werden mit anderen Controllingverfahren mehr ... |