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News (bis 2005)
 
Veröffentlichung der Evaluationsergebnisse - Studienfach Slawistik
 
16.12.2004

Die Ergebnisse aus der Evaluation des Studienfaches Slawistik sind jetzt in der Reihe Verbund-Materialien erschienen.

Das Studienfach Slawistik steht in den letzten Jahren unter besonderer öffentlicher Beobachtung: Es soll sprachlich und kulturell vorbereitete Absolventinnen und Absolventen hervorbringen, die die EU-Osterweiterung verantwortlich mitgestalten können. Darüber hinaus werden von der Slawistik handlungsleitende Interpretationen für die Transformationsprozesse in den Gesellschaften Osteuropas erwartet.
Dabei ist das Fach Slawistik in den meisten Universitäten (so auch in denen des Verbundes Norddeutscher Universitäten) relativ klein ausgestattet – im Verhältnis zu den Sprachen, die in der Schule gelehrt werden. In den Evaluationsberichten wird beschrieben, wie diese großen Herausforderungen mit wenigen Professorinnen und Professoren bewältigt werden.


Der Band kann in der Geschäftsstelle bestellt oder als PDF-Datei hier heruntergeladen werden:

Evaluation von Studium und Lehre im Fach Slawistik 2002/2003

 

Veröffentlichung der Evaluationsergebnisse - Studienfach Theologie
 
16.12.2004

Die Ergebnisse aus der Evaluation des Studienfaches Theologie sind jetzt in der Reihe Verbund-Materialien erschienen.

Die Institute und Fachbereiche der evangelischen Theologie an den Universitäten Greifswald, Hamburg, Kiel, Oldenburg und Rostock bieten Pfarramts-, Lehramts-, Diplom- und Magisterstudiengänge an. Die Ausbildung der angehenden Pfarrerinnen und Pfarrer ist durch eine enge Kooperation mit den jeweiligen evangelischen Landeskirchen geprägt.
Als positionelle Wissenschaft verlangt die Theologie von den Lehrenden und Studierenden nicht nur eine hermeneutische Analyse und Reflektion ihrer Arbeitsgebiete, sondern ebenso eine persönliche Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens.
Religiöses Wissen, das die Studierenden in vergangenen Jahrzehnten von zuhause mitbrachten, kann heutzutage nicht mehr vorausgesetzt werden; dies gilt insbesondere für die Studierenden in den neuen Ländern. Aber auch in den alten Ländern hat die kirchliche und religiöse Sozialisation der Studierenden vor dem Studium stark abgenommen.
In den Metropolen findet sich nicht nur eine säkularisierte, sondern auch eine multireligiöse Gesellschaft. Es ist eine große Herausforderung für die Ausbildung von angehenden Pfarrerinnen und Pfarrern, Religionslehrerinnen und -lehrern den Dialog zwischen den Religionen herzustellen.
Aktuelle Fragen der Ethik benötigen Antworten auch aus der Theologie. Dazu ist es notwendig, dass sich die Institute und Fachbereiche interdisziplinär vernetzen und mit den anderen Disziplinen der Universitäten zusammenarbeiten.
Vor diesem Hintergrund ist es keine Frage, dass sich die Fachbereiche und Institute der Theologie dem Wandel stellen müssen, um auch in Zukunft attraktive Studiengänge anbieten zu können. Die Evaluation sollte auch dazu dienen, Profile zu schärfen und bereits eingeschlagene Wege der Studienreform weiter zu verfolgen.

Der Band kann in der Geschäftsstelle bestellt oder als PDF-Datei hier heruntergeladen werden:

Evaluation von Studium und Lehre im Fach Theologie 2002/2003

Nachwuchsförderung auf europäischer Ebene  
9.11.2004

Am 02. Dezember 2004 findet an der Universität Bremen eine Informationsveranstaltung zur aktuellen Nachwuchsförderung im Rahmen der Veranstaltungsreihe der KoWi "Forschen in Europa: nationale und europäische Fördermöglichkeiten" statt. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Universität zu Lübeck neues Mitglied im Verbund Norddeutscher Universitäten  
19.10.2004

Seit dem 27.09.2004 ist die Universität zu Lübeck Mitglied im Verbund Norddeutscher Universitäten. Die 40 Jahre alte Hochschule, deren Profil durch Forschung und Lehre an den Schnittstellen von Medizin, Naturwissenschaften und Technik gekennzeichnet ist, bildet mit ihren 2.300 Studierenden die siebte Universität im Verbund.

 

Zweites Treffen der Evaluationsagenturen
 
1.10.2004

Wie bereits im vergangenen Jahr in Hannover haben sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von ZEvA und Nordverbund am 30. September 2004 zum Erfahrungsaustausch in Hamburg getroffen. Diskutierte Themen waren die Online-Lehrveranstaltungsevaluation, die Umsetzung von Evaluationsergebnissen und Perspektiven der Akkreditierung am Beispiel der Prozessakkreditierung. Das dritte Folgetreffen soll nächstes Jahr Anfang Oktober stattfinden.


Auswahl von Studierenden
 
27.09.2004

Die Vizepräsidenten, Pro- und Konrektoren im Verbund Norddeutscher Universitäten haben gemeinsam Vorschläge für Auswahlverfahren an Universitäten diskutiert und erarbeitet. Dabei wurden folgende drei Ausgangslagen berücksichtigt:

  • Studienfächer und Hochschulen mit mehr Studienplätzen als Bewerbungen bzw. ausgeglichene Bewerber- und Studienplatzzahlen
  • Studienfächer und Hochschulen mit weniger Studienplätzen als Bewerbungen
  • „qualifiziertes Auswahlverfahren“ für die Zulassung zum Masterstudium

Im Anschluss wird die Arbeitsgruppe die vorhandenen Tests zur Studierfähigkeit und Studienfacheignung analysieren, um Empfehlungen für geeignete Tests entsprechend der unterschiedlichen Gegebenheiten in den Studiengängen zu entwickeln.
Darüber hinaus sollen zukünftig auch Probleme bei der Entwicklung der neuen Studienstrukturen ausgetauscht (insbes. Lehrerbildung, Zugänge Magister/Master-Programme, andere Auswahlverfahren und -kriterien als Notendurchschnitte), Kriterien für die Informationssets über Studienprogramme formuliert und Erfahrungen mit Modellen für die Fachwahlstabilisierung ausgewertet werden.
Das bisherige Ergebnis der Beratungen zur Studierendenauswahl können Sie hier herunterladen.


Einführung der neuen Prüfungsverwaltung
 
27.09.2004

Mit der Einführung der neuen Studienstrukturen steht auch die Prüfungsverwaltung vor neuen Herausforderungen. Da diese Entwicklung alle Hochschulen in naher Zukunft betrifft, wollen die Universitäten im Nordverbund gemeinsam die Vor- und Nachteile bei der Nutzung der verschiedenen EDV-Lösungen erarbeiten sowie Probleme und Lösungen bei der Einführung studienbegleitender Prüfungen und Internet basierter Prüfungsanmeldung und –verwaltung diskutieren und entwickeln. Künftig treffen sich die Verantwortlichen der sieben Universitäten im Nordverbund um regelmäßig den Stand und die Erfahrungen auszutauschen.


Zehn Jahre Evaluation von Studium und Lehre - Jubiläumsbroschüre des Nordverbundes erschienen
 
7.06.2004

Der Verbund Norddeutscher Universitäten hat anlässlich seines zehnjährigen Bestehens die Jubiläumsbroschüre „Zehn Jahre Evaluation von Studium und Lehre“ herausgegeben
Nach zehn Jahren Evaluation von Studium und Lehre war es an der Zeit Bilanz zu ziehen. Aus den verschiedenen Perspektiven der Beteiligten an Evaluationen beleuchten die Autoren die vielfältigen Aspekte des Verfahrens, die spezifischen Erfahrungen mit dem Nordverbund und geben Empfehlungen für die Zukunft. Lehrende und Studierende, Hochschulleitungen, Koordinatoren sowie Gutachtende kommen zu Wort. Die Sicht von Außen auf das Verfahren und den Verbund bringen Vertreter der HRK, der Rijksuniversiteit Groningen und des Zentrum für Berufs- und Hochschulforschung in Kassel ein.

Der Band kann in der Geschäftsstelle bestellt oder als PDF-Datei hier heruntergeladen werden: 10 Jahre Evaluation von Studium und Lehre


Evaluation und Qualitätsmanagement - Tagung des Nordverbunds am 3. und 4. Juni an der Universität Hamburg
 
25.03.2004

Mit dieser Tagung soll die Diskussion zur Nachhaltigkeit der Evaluation von Studium und Lehre weiter entwickelt werden.
Evaluation von Studium und Lehre wurde bisher in den einzelnen Fachbereichen meist als ein singuläres Ereignis erfahren und von den Hochschulleitungen oft als additives Qualitätssicherungsinstrument zu anderen Steuerungsinstrumenten angewandt. So blieben Potenziale des Verfahrens ungenutzt.
Evaluation muss der Qualitätsentwicklung der Institution Hochschule dienen und daher als Kernelement der Hochschulsteuerung und des Hochschulmanagements verstanden und eingesetzt werden.
Diese Überlegungen aufgreifend stellt der Verbund Norddeutscher Universitäten in seinem Konzept für die Evaluationen des zweiten Zyklus die Ergebnisse des Studiums sowie das Qualitätsmanagement der Institute und Fachbereiche in den Mittelpunkt. Darüber hinaus soll die Pflicht zur Evaluation in Ziel- und Leistungsvereinbarungen verankert sowie Anreize und Sanktionen für die Umsetzung der Konsequenzen aus der Evaluation geschaffen werden. Das Monitoring der Folgen aus den Evaluationen soll zukünftig mit dem Controlling verknüpft werden.
Reichen diese Elemente für ein Qualitätsmanagement in der Hochschule aus?
In drei Workshops zu den Strukturen, Prozessen und Ergebnissen der Qualitätsentwicklung soll dieser und weiteren Fragen auf der Tagung nachgegangen werden.
Die Universitäten des Nordverbundes erhoffen sich dabei Klärung über die Anforderungen an ein zukünftiges Qualitätsmanagement in den Hochschulen.
Die Tagung findet anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Verbundes Norddeutscher Universitäten statt. Das Projekt Q der HRK ist Mitveranstalter.

 


Auftaktveranstaltung des neuen Zentrums für Globalisierung und Governance
 
11.02.2004

Auszüge aus der Pressemitteilung der Universität Hamburg vom 11.02.04:

Mit einer Auftaktveranstaltung wird das Zentrum für Globalisierung und Governance am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg nun offiziell eröffnet.
Die Gründung des Zentrums geht zurück auf eine Evaluierung der Institute für Politische Wissenschaft und Soziologie durch den Verbund Norddeutscher Universitäten im Jahr 2000. Mit Unterstützung herausragender externer Fachvertreter, darunter die Professoren Lord Dahrendorf (London), Friedhelm Neidhardt (Präsident des Wissenschaftszentrums Berlin) und Fritz Scharpf (Max-Planck-Institut für Sozialwissenschaften in Köln), entschloss sich der Fachbereich, die zukünftigen Ziele seiner Entwicklung zu klären und diese durch die gebündelte Besetzung mehrerer Professuren zu verwirklichen. Den Kern dieses Entwicklungskonzeptes bildet das Zentrum für Globalisierung und Governance.
Das Zentrum für Globalisierung und Governance widmet sich in seiner Forschung einem der zentralen Zukunftsfelder der Sozialwissenschaften. Die vielfältigen theoretischen Fragen und ungeklärten Verhältnisse bei den ökonomischen, kulturellen, sozialen und politischen Prozessen, die mit den Sammelbegriffen Globalisierung und Governance umrissen werden und die Fragen nach den Auswirkungen von der supranationalen bis hin zur lokalen Ebene enthalten reichlich Anlass und Stoff, Forschungsschwerpunkte zu entwickeln und entsprechende Forschungsschwerpunkte durchzuführen.


Zweiter Evaluationszyklus an den Hochschulen im Nordverbund ab April 2004
 
30.01.2004

Seit 1994 führen die Hochschulen im Verbund Norddeutscher Universitäten die Evaluation von Studium und Lehre gemeinsam durch, inzwischen sind alle großen Fächer evaluiert. Im kommenden Frühjahr fängt die zweite Evaluationsrunde an, begonnen wird mit den Studienfächern Biologie und Germanistik.
In dieser zweiten Runde werden die Stärken des bisherigen Evaluationsverfahrens beibehalten (Orientierung an den Inhalten und Lehrstrukturen, Förderung der Kommunikation und Meinungsbildung). Dabei wird allerdings nicht mehr die ganze Breite aller Prozesse in Lehre und Studium analysiert, sondern ausgewählte Themen, die gleichzeitig für die Weiterentwicklung von Fachbereichen/Fakultäten/Instituten bezogen auf die Gesamtentwicklung der Universität relevant sind, betrachtet. „Learning outcome“, d. h. die quantitativen und qualitativen Ergebnisse des Studiums, und das Qualitätsmanagement in Fachbereichen werden deshalb in den Mittelpunkt gerückt. Fachbereiche/Fakultäten/Institute erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, ihre aktuellen Reformanstrengungen (gestufte Studienprogramme, Auswahlverfahren etc.) in die Evaluation einzubringen.
Die Ergebnisse der Evaluation werden für alle Beteiligten verbindlicher, indem die Pflicht zur Evaluation und zur Umsetzung der Ergebnisse in die je nach Hochschule eingesetzten Ziel- und Leistungsvereinbarungen oder Kontrakte etc. aufgenommen werden. Die für die Entwicklung eines Studienfaches relevanten Kriterien, Verfahren und Anreizsysteme einer Universität werden ebenfalls zum Evaluationsgegenstand. Das Konzept für den zweiten Zyklus können Sie hier herunterladen.

Workshop „Service für Studierende“ an der Universität Bremen
 
29.01.2004

Am 12. und 13. Februar 2004 findet an der Universität Bremen ein Workshop zum Thema „Service für Studierende“ für Experten und Verantwortliche der beteiligten Hochschulen im Nordverbund statt. Beraten werden ausgewählte Aspekte des Themenfeldes „Service für Studierende“ um ggf. gemeinsame bzw. koordinierte Maßnahmen an den jeweiligen Standorten einzuleiten, Vorschläge für überregionale Institutionen zu entwickeln oder Impulse für hochschulspezifische Initiativen zu bekommen.
In diesem Auftaktworkshop sollen die Hochschulen im Nordverbund über die Zielsetzungen im Bereich des Services für Studierende und die Problemlösungen, die die Universität Bremen dafür gefunden hat, diskutieren. Der Workshop soll klären, in welchen Bereichen die einzelnen Universitäten in den nächsten Jahren einen Beratungsbedarf für Investitionen, Neu- oder Umorganisationen sehen.

 

Symposium „ Bologna und die Folgen für die Hochschulen“ an der Universität Oldenburg
 
15.01.2004

Am 27.und 28. Februar 2004 findet an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Arbeitsbereichs Weiterbildung (MBA in Educational Management) in Kooperation mit dem Verbund Norddeutscher Hochschulen ein Symposium über die Folgen des Bolognaprozesses statt. Neben der Einführung eines gestuften Studiensystems, kommen auf die Hochschulen zukünftig Anforderungen wie Auswahlprozesse für Studierende durch die Hochschulen, Durchlässigkeit zwischen Hochschule und anderen Bildungssystemen des tertiären Bereichs, Standards für hochschul- und institutionenübergreifende Anrechnung von Credit Points etc. zu.
Die Bewertung der Konsequenzen dieser Neuerungen für die Praxis an Hochschulen steht im Mittelpunkt des Symposiums. Hochschulexperten aus Deutschland und den Europäischen Nachbarländern bringen ihre länderspezifischen Erfahrungen bei der Umsetzung von Bologna ein und stellen diese mit Blick auf das deutsche Hochschulsystem zur Diskussion.

 

Meldungen vor 2004 können Sie hier einsehen

 

 

 

 
Verbund Norddeutscher Universitäten, Bibliothekstraße 1,
Tel: 0421-218 60120
  Aktualisiert am 31.05.2007